Zu Fuß auf dem Gerichtsweg

Blühende Obstbäume und Blicke über die weite Landschaft erfreuten die Wanderer des OWK Gras-Ellenbach. Die Wanderung stand unter dem Motto „Auf dem Gerichtsweg“. Von Fürth aus ging es zunächst auf den Kunstweg in Richtung Lindenfels. Nicht nur die OWK’ler, sondern auch viele Frühwanderer der umliegenden Ortschaften genossen die Landschaft. Unterhalb des Kapp wurde die erste Rast eingelegt.
Hiernach trennten sich die Wanderer in zwei Gruppen. Die längere Tour ging etwas steiler bis nach Lindenfels. Durch die alten Stadttore erreichte die Gruppe den Löwenbrunnen. Durch die noch ruhige Stadt Lindenfels ging es abwärts am Friedhof vorbei und dann leicht steigend durch den Wald auf eine Höhe von 380 Meter. Ein Blick über das Weschnitztal belohnte den Aufstieg, sodass eine Genusspause eingelegt wurde. Auf dem kurzen Pfad erreichten die Wanderer den Ortsteil Winkel und von hier aus den so genannten Gerichtsweg. Diese Bezeichnung stammt noch aus der Zeit, als die Bevölkerung zu Fuß zum Amtsgericht laufen musste. Schnell war dann der Schierbacher Friedhof mit den Totenbrettern erreicht. Dort trafen die Wanderer auf die Gruppe, die den kürzeren Weg lief. Diese kamen von der Frühstücksrast aus über Faustenbach, Eulsbach nach Schierbach. Weiter ging es gemeinsam auf dem Gerichtsweg nach Eulsbach und nach Ellenbach. Das Reststück bis zum Stausee und zur Schlussrast in Fürth verging wie im Flug. Dieter Lohrbächer dankte den Wanderführern Doris Koch und Werner Dörr für diese Tagestour.

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