Startpunkt war der Wanderparkplatz Kreidacher Höhe. Bei herrlichem Sonnenschein, aber kaltem Wind, liefen wir den Kunstweg Richtung Tromm (14 Personen, Gruppenfoto mit dem Herz).

Wir hatten einen schönen Blick auf Wald-Michelbach und später auch auf Gadern. Von einem Wiesenweg ging es bergab ins Mengelbacher Tal. In Unter-Mengelbach wechselten wir die Talseite und marschierten bergauf mit Blick ins Weschnitztal. Unser Ziel war der Mengelbacher Steinbruch.

Um das Jahr 1900 begann der Abbau von Schottersteinen für den Bau der Bahnstrecke Wald-Michelbach–Mörlenbach; später wurde das Material für den Straßenbau verwendet. Erst gegen Ende des 20. Jahrhunderts fand der Abbau des Gesteins in der Tiefe statt. Nach der Stilllegung des Steinbruchbetriebs im Jahre 2007 bildete sich ein stehendes Gewässer. Hier siedelten sich außergewöhnliche Pflanzen und Tiere an.

Als interkommunales Projekt des „Geozentrums Tromm“ wurde der Steinbruch im Jahre 2022 touristisch erschlossen. Infotafeln wurden aufgestellt, Picknickplätze geschaffen, und ein Audioguide informierte über die Geschichte.
Nach einer Rast im Gasthaus „Bergblick“ auf dem Stallenkandel ging es gestärkt zurück zur Kreidacher Höhe.

Doris Koch dankte den Wanderführern Franz-Josef und Elke Gölz für die aussichtsreiche Wanderung. (Streckenlänge: 10 km, Höhenunterschied: 250 m).