„Tag des Wanderns“

Musste leider ausfallen, da es keine Anmeldungen gab.

Am Donnerstag, den 14. Mai, geht es auf den Moorlehrpfad Niedermoor in Gras-Ellenbach.
Treffpunkt ist um 10 Uhr an der Nibelungenhalle. Die Wanderführung hat Dieter Lohrbächer.
Da auch der Vatertag nicht zu kurz kommen darf, geht es nach der zweistündigen Wanderung zum Grillfest des TSV Gras-Ellenbach in die Grillhütte Strieth.
Meldet euch bitte bei Dieter Lohrbächer unter der Telefonnummer 06207/923669 an.
Freunde und Mitglieder sind eingeladen.

Brunhild oder Kriemhild? Der Überwälder Wandertag.

Odenwälder Zeitung | Überwald | Mittwoch, 29. April 2026 | Seite 11

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Anlässlich des Jubiläums „175 Jahre Siegfriedbrunnen“ ging es bei dem Wandertag nach Gras-Ellenbach. Bild: ZKÜ

Gras-Ellenbach, 28.04.2026

Überwälder Wandertag: Zwei Wege, ein besonderes Ziel: Veranstaltung verbindet Natur, Geschichte und Gemeinschaft.

Brunhild oder Kriemhild?

Gras-Ellenbach. Rund 150 Teilnehmer trafen sich am vergangenen Wochenende, um sich auf die Spuren der Nibelungensage zu begeben. Der Überwälder Wandertag führte bei einladendem Wetter durch die Landschaft rund um Gras-Ellenbach, berichtet die Zukunftsoffensive Überwald. Start und Ziel der Veranstaltung war die Nibelungenhalle. Der Wandertag fand im Rahmen des Jubiläums „175 Jahre Siegfriedbrunnen“ statt; der Siegfriedbrunnen war das gemeinsame Wanderziel beider geführten Touren.

Die Teilnehmer konnten zwischen zwei unterschiedlich anspruchsvollen Strecken wählen. Die Tour „Brunhild“ führte über zehn Kilometer und rund 200 Höhenmeter und wurde von Gerald Kessler begleitet, während Olaf Kunz die sechs Kilometer lange Tour „Kriemhild“ mit rund 140 Höhenmetern führte.

Organisatoren zufrieden

Wanderführer Kunz zeigt sich mit dem Verlauf des Tages sehr zufrieden: „Es war schön zu sehen, wie groß das Interesse am Wandern in unserer Region ist. Das Wetter hat mitgespielt, die Stimmung unterwegs war sehr gut, und viele Teilnehmer haben die Gelegenheit genutzt, Natur, Bewegung und Gemeinschaft miteinander zu verbinden.“

Auch Gerald Kessler hebt die besondere Verbindung von Landschaft, Geschichte und gemeinschaftlichem Erleben hervor: „Mit dem Siegfriedbrunnen hatte der Wandertag in diesem Jahr ein ganz besonderes Ziel. Die Touren haben Naturerlebnis und regionale Geschichte auf schöne Weise miteinander verbunden.“ Ein sehr positives Fazit zog auch Sebastian Schröder von der Zukunftsoffensive Überwald (ZKÜ). „Wir sind mit dem Verlauf des Überwälder Wandertages sehr zufrieden. Die hohe Teilnehmerzahl und die vielen positiven Rückmeldungen zeigen, dass das Angebot sehr gut angenommen wurde“, betont Schröder.

Stimmungsvoller Abschluss

Getragen wurde die Veranstaltung vom OWK Gras-Ellenbach, dem Kneipp-, Kur- und Verkehrsverein Gras-Ellenbach (KKVV), der Gemeinde Gras-Ellenbach und der ZKÜ. Der gesellige Teil mit musikalischer Unterhaltung durch die Michelstädter Trachtenkapelle war ebenfalls sehr gut besucht und rundete den Wandertag stimmungsvoll ab. „Maßgeblichen Anteil daran hatten die vielen ehrenamtlichen Helfer aus dem Ort. Sie hatten im Verlauf des Vormittags etliche Kuchen und Torten in die Nibelungenhalle gebracht und sich aus der Küche heraus um das leibliche Wohl der Teilnehmer und Besucher der Veranstaltung gekümmert.“

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Rund 150 Teilnehmer versammelten sich am vergangenen Wochenende zum Überwälder Wandertag an der Nibelungenhalle. Bild: Kathrin Oeldorf

Unsere Frühjahrswanderung

Am 12. April 2026 machten wir uns als Senioren des Odenwaldklubs Gras-Ellenbach unter der Leitung von Rudolf Walter auf den Weg zu einer acht Kilometer langen Wanderung.

Gemeinsam starteten wir auf dem Wanderparkplatz an der Wegscheide und erkundeten den Baum des Jahres-Weg, auf dem uns zahlreiche Informationstafeln die heimische Flora näherbrachten. Während unserer Wanderung erhielten wir spannende Einblicke in verschiedene Baumarten und erfuhren viel über deren Bedeutung für das lokale Ökosystem.

Nach einer Pause am historischen „Steinernen Tisch“, einem lokalen Denkmal das uns als Rastplatz diente, wanderten wir weiter ins Streitbachtal, wo wir Pferde auf einer großen Koppel beobachten konnten. Diese Begegnung bot uns Gelegenheit, uns über die Tierhaltung und Landwirtschaft in unserer Region auszutauschen.

Am Hildegeres-Brunnen, einem bedeutenden Grenzpunkt aus dem Jahr 773, bekamen wir interessante Details zur Siedlungsgeschichte des Odenwaldes und lernten mehr über die historischen Grenzziehungen und ihr Erbe.

Nach drei Stunden endete unsere Tour mit einem gemeinsamen Essen in Unter-Ostern, das uns Raum für Gespräche und einen geselligen Abschluss bot.

Die längere Tour ging über das Lärmfeuer nach Hiltersklingen

Die reguläre Tour wurde von Roland Wetzel geführt und die Gruppe legte etwa 13 Kilometer mit ca. 380 Höhenmetern in rund 3,5 Stunden zurück.

Nachdem wir den Startpunkt Wegscheide per Fahrgemeinschaft erreicht hatten, wanderten wir auf guten Wegen und Pfaden durch Hochwald sowie offene Flächen. Wir folgten den Markierungen rotes Kreuz, blaues Quadrat und G2.

Am Zwischenziel Lärmfeuer angekommen, gönnten wir uns eine Pause mit Rucksackverpflegung. Anschließend ging es weiter Richtung Hiltersklingen, vorbei am Friedhof, über die B460 und entlang der örtlichen Freizeitanlage. Der Aufstieg zur Köhlerhütte erforderte mittlere Anstrengung. Die Hütte wurde einst für die lokalen Köhler gebaut, die die Holzkohle-Meiler überwachten.

Danach führte der Weg vorbei an Kirchberg und Dachsberg durch Gras-Ellenbacher Wiesen zurück zum Ausgangspunkt des Rundwegs.
Zum Abschluss trafen wir unsere Senioren im Ostertal zur Schlusseinkehr.

Unser Vorsitzende Olaf Kunz, bedankte sich bei den Wanderführern und allen Teilnehmern.

Am Sonntag, den 22.03., waren wir am Steinbruch Ober-Mengelbach.

Startpunkt war der Wanderparkplatz Kreidacher Höhe. Bei herrlichem Sonnenschein, aber kaltem Wind, liefen wir den Kunstweg Richtung Tromm (14 Personen, Gruppenfoto mit dem Herz).

Wir hatten einen schönen Blick auf Wald-Michelbach und später auch auf Gadern. Von einem Wiesenweg ging es bergab ins Mengelbacher Tal. In Unter-Mengelbach wechselten wir die Talseite und marschierten bergauf mit Blick ins Weschnitztal. Unser Ziel war der Mengelbacher Steinbruch.

Um das Jahr 1900 begann der Abbau von Schottersteinen für den Bau der Bahnstrecke Wald-Michelbach–Mörlenbach; später wurde das Material für den Straßenbau verwendet. Erst gegen Ende des 20. Jahrhunderts fand der Abbau des Gesteins in der Tiefe statt. Nach der Stilllegung des Steinbruchbetriebs im Jahre 2007 bildete sich ein stehendes Gewässer. Hier siedelten sich außergewöhnliche Pflanzen und Tiere an.

Als interkommunales Projekt des „Geozentrums Tromm“ wurde der Steinbruch im Jahre 2022 touristisch erschlossen. Infotafeln wurden aufgestellt, Picknickplätze geschaffen, und ein Audioguide informierte über die Geschichte.

Nach einer Rast im Gasthaus „Bergblick“ auf dem Stallenkandel ging es gestärkt zurück zur Kreidacher Höhe.


Doris Koch dankte den Wanderführern Franz-Josef und Elke Gölz für die aussichtsreiche Wanderung. (Streckenlänge: 10 km, Höhenunterschied: 250 m).

Spendenübergabe an den Hospizdienst in Wald-Michelbach .

Begründet auf die Feierlichkeiten zum 100-jährigen Bestehen hat der Odenwaldklub Gras-Ellenbach ein Zeichen der Mitmenschlichkeit setzen wollen. Beim späteren Fest für die Helfer wurde eine Spendensammlung für den ambulanten Hospizdienst Odenwald beschlossen.

Die Spendensumme entstand aus 200 Euro im Rahmen des Helferfestes sowie weiteren 200 Euro aus Mitteln des Odenwaldklubs. Zusätzlich wurde die Summe durch eine private Spende von 50 Euro aufgestockt.

Die Spendenübergabe fand im Nachhinein in den Räumlichkeiten des Hospizdienstes statt und bot Gelegenheit zu einem persönlichen und wertschätzenden Austausch.

Mit der Übergabe würdigt der Odenwaldklub die wichtige Arbeit des Hospizdienstes und verbindet dies bewusst mit seinem Jubiläum. Seit einem Jahrhundert engagiert sich der Verein für Gemeinschaft, Natur und Zusammenhalt in der Region – Werte, die sich auch im Einsatz für Schwerkranke und sterbende Menschen widerspiegeln. Der ambulante Hospizdienst begleitet Menschen und ihre Angehörigen am Lebensende einfühlsam und unterstützend. Die Spende trägt dazu bei, dieses wertvolle Angebot in der Region langfristig zu sichern.